Wie alles begann…
Der 15. September 2008 wird wohl als "Schwarzer Montag" in die Geschichte eingehen. Aktienkurse rund um den Globus sinken rapide. An der Börse herrscht Panik.
Eine Immobilienkrise wird zur Finanzkrise.
Banken auf der ganzen Welt hatten auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten in amerikanische Immobilien investiert. Diese wurden allerdings für wertvoller gahandelt, als sie es in Wirklichkeit waren. Auf einmal ist das Anlagevermögen der Banken nichts mehr Wert. Übrig bleibt heiße Luft, für die man bezahlt hat.
Die daraus resultierenden Folgen konnte man jeden Tag aufs neue beobachten.
Die Finanzbranche ordnet sich neu um mit der neuen Situation fertig zu werden:
Die Bank of America übernimmt Merryl Lynch, die Commerzbank kauft die Dresdner Bank und die Deutsche Bank steigt bei der Postbank ein. Lehman Brothers und Hypo Real Estate gehen pleite.
Island gilt mittlerweie als zahlungsunfähig.
Eine Finanzkrise wird zur Wirtschaftskrise.
Nach diversen (drohenden) Insolvenzen fürchten Anleger nun um ihre Ersparnisse. Jeder will sein Geld retten, bevor es vollkommen verloren geht. Die Banken allerdings, können keine Kredite mehr vergeben, da sie kein Geld dafür haben, wenn sich niemand mehr traut sein Gespartes auf der Bank zu lassen. Die Investitionen werden nun knapp und die Konjunktur stockt. General Motors hat bereits Opel-Mitarbeiter beurlauben müssen.
Jetzt wird der Steuerzahler für Geldverluste zur Verantwortung gezogen, die auf dem Papier entstanden sind und nichts mit wirklichkeitsnahen Geldgeschäften zu tun haben.
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